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Startseite : Gesunde Kinder und Jugendliche : Sozial- und Gesundheitsberichterstattung
Sozial- und Gesundheitsberichterstattung
Aktuelle Sozial- und Gesundheitsberichterstattung zur Situation Kinder und Jugendlicher in Deutschland
Wie ist die gesundheitliche und soziale Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland? Was macht Kinder gesund – was krank? Welche Einflüsse fördern und erhalten die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen? Welche Einschätzung haben Kinder und Jugendliche von Familie, Kindergarten, Schule und Freizeiteinrichtungen? Diese und zahlreiche weitere Fragen beantworten nationale Sozial- und Gesundheitsberichterstattungen. In jüngster Zeit sind mehrere repräsentative Erhebungen zum sozialen und gesundheitlichen Status von Kinder und Jugendlichen in Deutschland durchgeführt worden.
Die gemeinsamen Ziele von Sozial- und Gesundheitsberichterstattungen sind die wichtigsten gesundheitlichen Einschränkungen und Krankheiten, soziale Problemfelder sowie defizitäre Versorgungsbereiche aufzudecken. Nur mit detaillierten Zahlen, Daten und Fakten können prioritäre Handlungsfelder identifiziert, und zielgerichtete Strategien und Maßnahmen im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden.
- Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KIGGS)“ des Robert Koch Instituts (RKI)
- „Bericht zur Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland“ des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
- Kinder in Deutschland 2007 - 1. Kinderstudie der Kinderhilfsorganisation World Vision
- 15. Shell Jugendstudie: Jugend 2006 – Eine pragmatische Generation unter Druck. Shell Deutschland 2006
- 12. Kinder- und Jugendbericht 2005 "Bildung, Betreuung und Erziehung vor und neben der Schule" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
- „LBS-Kinderbarometer Deutschland 2007“ der Landesbausparkassen
- Internationaler UNICEF-Bericht zur Situation der Kinder in Industrieländern 2007 „Child poverty in perspective: An overview of child well-being in rich countries“
Unter anderem zeigen die o.g. Surveys folgende Ergebnisse:
Körperliche und psychische Gesundheit: 1,9 Millionen (15%) der Kinder und Jugendliche von 3 bis 17 Jahren sind übergewichtig. Mehr als ein Drittel davon, d.h. 6% aller Kinder, sind adipös. [KIGGS 2007]
320.000 junge Menschen – das entspricht 5 % der Kinder und Jugendlichen – müssen aufgrund ungünstiger Entwicklungsverläufe als chronisch psychisch beeinträchtigt eingestuft werden [BDP 2007]
Gesundheitsverhalten: Drei Viertel der Kinder im Alter von 3-10 Jahren spielen täglich im Freien. Kinder mit niedrigem Sozialstatus und mit Migrationshintergrund machen etwa zwei- bis dreimal seltener Sport als Kinder mit hohem Sozialstatus und ohne Migrationshintergrund [KIGGS 2007]
Familie: Fast ein Viertel der befragten Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren wächst nicht zusammen mit beiden leiblichen Elternteilen auf. 17% leben bei einem alleinerziehenden Elternteil und weitere 6% zusammen mit einem Stiefelternteil [Kinderstudie der World Vision].
Mit 78% geben vier von fünf Kindern an, dass entweder beide Elternteile hinreichend (33%) oder ein Elternteil – in der Regel die Mutter – hinreichend und das andere mal so, mal so Zeit für sie hat (45%). 9% berichten, dass nur ein Elternteil genügend, das andere jedoch nicht hinreichend Zeit hat. 13% klagen hingegen über ein Zuwendungsdefizit der Eltern (kein Elternteil mit hinreichend Zeit) [Kinderstudie der World Vision].
Kinderarmut: Die relative Kinderarmut in Deutschland liegt bei 10,9 Prozent [Unicef 2007].
Alle zitierten Surveys sind über die Rubrik Materialien auffindbar - sei es als pdf-Dateien zum Download oder mit direkten Links zu den herausgebenden Organisationen.
(Eingestellt am 11. Dezember 2007 von Bettina Berg; Quelle: Martina Thelen, BVPG; Bildquelle: AOK Medienservice)
Seite erstellt am: 11.12.2007 13:52:00, zuletzt geändert am: 11.12.2007 14:02:00
Inhalte eingestellt von: Bettina Berg


